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Diplomgeologe.de

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Kartierung

Geographie des Kartiergebietes

Lage des Kartiergebietes

Portugal liegt an der Westküste der Iberischen Halbinsel zwischen 370 Grad bis 420 Grad nördlicher Breite sowie 80 Grad südlicher Länge im Südwesten Europas. Das Festland Portugals hat die Form eines Rechtecks mit 560 km Länge und 220 km Breite auf der westlichen Iberischen Halbinsel. Es ist von Spanien in Norden und Osten begrenzt und vom atlantischen Ozean im Westen und Süden.

Abb. 01: Geographische Lage Portugals
Abb.1: Geographische Lage Portugals.


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Die höchsten Erhebungen stellen der Serra da Estrela mit 1.993 km auf dem Festland und der Pico mit 2.351 m auf den Azoren dar. Der Fluß Tejo, der in Spanien entspringt und in Lissabon in den Atlantischen Ozean mündet, zeichnet eine Linie zwischen zwei sehr verschiedenen Landesteilen Portugals.

Abb. 02: Geographische Lage des Kartiergebietes innerhalb Portugals
Abb.2: Lage der Provinz Beira Litoreal
5 = Beira-Litoral (Kartiergebiet); 11 = Algarve.


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Die Provinz Beira Litoral liegt auf dem hügligen Hochgebiet des Lusitanischen Beckens.

Die Hügel, auf denen Viehwirtschaft betrieben wird, erreichen Höhen bis 550 m. Auf den Ebenen findet Ackerbau statt (Reben, Wiesen, Reis).

Die Vegetation ist durch eine Mischung von westeuropäischen Pflanzen mit Bäumen und Sträuchern, die am Mittelmeer beheimatet sind, charakterisiert. Das Klima in der Beira Litoral ist durch eine lange, niederschlagsarme Periode (März bis Oktober) gekennzeichnet. Als wärmste Monate weisen August und September eine durchschnittliche Temperatur von 25oC auf. Die trockenen, heißen Sommer werden durch das ozeanisch beeinflußte Mittelmeerklima milder und kürzer als im restlichen Mittelmeerraum.

Das Lusitanische Becken liegt an der Westküste Portugals. Der zentrale Beckenbereich stellt ein NNE-SSW verlaufendes reliefreiches Hochgebiet, mit einer Ausdehnung von 50-100 km, dar.

Im Norden und Süden schließen sich reliefarme Tiefebenen an. Im Osten stellen das vegetationsarme Gebirge der Serra da Lousa sowie die waldreiche Serra da Estrela die Begrenzung des Hochgebietes dar, wobei letzteres als Teil des portugiesischen Scheidegebirges das mächtigste Gebirge Portugals ist. Das ca. 15 km2 umfassende Kartiergebiet erstreckt sich zwischen dem Rechtswert 549,5 bis 556,45 und dem Hochwert 4417,85 bis 4422,9 der Zone 29S (UTM (WGS-84)) bzw. in Dezimalgrad zwischen 39.90929o bis 39.95435o nördlicher Breite, und -8.420868 bis -8.339123o westlicher Länge.

Das Kartiergebiet, das sich in der Nähe der Ortschaft Avelar befindet, ist 31 km von der nördlich gelegenen Universitätsstadt Coimbra und 12 km von der Ortschaft Penela entfernt. Die westlich von Avelar befindliche Ortschaft Pombal liegt ca. 22 km vom Kartiergebiet entfernt.

Abb. 03: Lage des Kartiergebietes

Abb.3: Lage des Kartiergebietes.


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Geomorphologie des Kartiergebietes

Zunächst möchte ich einen Überblick über die Begrenzungen des Kartiergebietes geben:

Die nördlichste Grenze des Kartiergebietes verläuft von Lagarteira 600 m in östlicher Richtung entlang einem Feldweg mit Steinmauerbegrenzung, biegt dann in einen südsüdöstlich verlaufenden Feldweg, der nach 1,1 km in östlicher Richtung nach Cumeeira führt.

Nach 950 m trifft dieser Weg auf die Verbindungsstraße 560 Richtung Avelar und biegt Richtung Süden auf die Verbindungsstraße 110 ab. Nach 1 km biegt diese Straße nach Avelar ab und führt nach 110 m über die 1199 bis Lourioeira. 50 m vor dem Ortseingang Lourioeira führt das Kartiergebiet nach 450 m entlang eines Feldweges nach Rapoula, um dann in ostsüdöstlicher Richtung nach Cume zu führen. An der südlichen Grenze führt das Kartiergebiet von Cume über die Straße 1099 in südwestlicher Richtung bis Tojeira, wobei Casal de St. Antonio und die Innenstadt von Avelar durchquert werden und führt in südsüdwestlicher Richtung nach Ponte de Feixo, wo in westlicher Richtung die Verbindungsstraße 237 in Richtung Pombal bis zum Abzweig nach Maxial führt.

Die westliche Grenze führt von Maxial über Fonte Galega (hier befindet sich die westliche Grenze des Kartiergebietes), die nach 2,3 km auf die Verbindungsstraße 558 von Constantina nach Lagarteira trifft und von dort aus nach 2,6 km am Ortseingang in Lagarteira endet.

Allgemein sind sehr geringe Höhenunterschiede festzustellen. Das Kartiergebiet wird von N-S streichenden morphologischen Tälern bzw. Hügeln durchzogen. Der östliche Teil ist durch eine wellige Ebene mit Höhen von 216 m bis 307 m gekennzeichnet, der teilweise bewaldet ist oder als Acker- bzw. Weideland genutzt wird. Die hierbei ausgelesenen Gesteine werden als Mauersteine (Steinwälle) zur Abgrenzung der Felder genutzt. Die Dörfer befinden sich hierbei jeweils auf morphologischen Höhenlagen.

östlich schließt sich eine morphologische Hügelkette (N-S streichend) mit Höhen zwischen 307 m (Vale Rodrigo), 302 m (Zambujeira) und 294 m (Ladeira do Grifo) an. Darauf folgt ein N-S streichendes morphologisches Tal, das sich als Fortsetzung der Roca-Cu-Ebene (nördlich von Cumeeira) zwischen dem Vale Rodrigo (307 m) und dem Montijo (286 m) verengt, um dann als Ebene zwischen Ladeira do Grifo (294 m) und Azambuja (316 m) mit Höhen zwischen 248 bis 250 m auszuklingen. Der mittlere Teil des Kartiergebietes ist durch die N-S streichende Hügelkette südlich des Dorfes Cumeeira gekennzeichnet. (Gafanhoto (320 m), Marrocos (317 m), Cabeco da Dobra (304 m), Azambuja (316 m), Sierra Nova (320 m) und Lagoinhas (336 m), der gleichzeitig den höchsten Punkt des Gebietes bildet.

In Richtung Osten fällt die Morphologie in ein breit angelegtes Tal auf 244 m bis 278 m ab, in dem Ackerbau betrieben bzw. Industrie angesiedelt ist. östlich von Avelar steigt die Morphologie bis zur östlichen Gebietsgrenze auf 390 m an.


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Letzte Aktualisierung: 09.11.2009
URL: http://www.diplomgeologe.de/kartierung/geographie.shtml

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